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Abschiedszeitung.de Vom ganzen Team. In Minuten fertig.

Offenlegung

Wie wir arbeiten

Hier schreibt eine Maschine über einen Menschen, den sie nie getroffen hat, und das Ergebnis wird ihm bei seiner Verabschiedung überreicht. Wer dafür Geld ausgibt, sollte wissen, wie das zugeht. Diese Seite erklärt es: den Ablauf, die Regeln, nach denen die Redaktion arbeitet, und die Stellen, an denen sie an ihre Grenze kommt.

Die kurze Fassung

Ein Sprachmodell schreibt aus den Beiträgen Ihres Teams die Artikel. Es darf dabei nichts erfinden, was nicht in den Beiträgen steht — das ist keine Absichtserklärung, sondern die erste Regel in seiner Arbeitsanweisung. Gedruckt wird nur, was Sie vorher gelesen und freigegeben haben. Und dahinter steht ein Mensch mit Namen und Anschrift, kein anonymes Portal.

Wer das hier macht

Für eine Abschiedszeitung geben Menschen Erinnerungen an eine Kollegin heraus, oft dazu ein Foto aus zwanzig Jahren Büroalltag. Dann gehört auf den Tisch, in wessen Hände sie das legen.

Ein Studio, kein Start-up

Abschiedszeitung.de gehört zu Matthias Eger Design Studio, dem Designstudio von Matthias Eger in Weiden. Kein Investor, keine Plattform, keine Warteschleife. Wer hier eine E-Mail schreibt, schreibt an einen einzelnen Menschen — und bekommt die Antwort von demselben.

Was das Studio sonst macht, steht auf www.matthiaseger.de. Diese Seite hier ist die Ausnahme im Portfolio: kein Kundenauftrag, sondern ein eigenes Produkt.

Anbieter im Klartext

Anbieter
Matthias Eger Design Studio
Inhaber
Matthias Eger
Anschrift
Pfarräckerstraße 14, 92637 Weiden
E-Mail
mail@matthiaseger.de
Studio
www.matthiaseger.de

Vollständig mit Registerangaben steht das alles im Impressum.

Wie die Redaktion arbeitet

Die Artikel schreibt ein Sprachmodell. Das steht hier so deutlich, weil es stimmt und weil eine Zeitung, die an dieser Stelle geheimnisvoll täte, an der falschen Stelle geheimnisvoll wäre.

Auf dieser Installation ist kein KI-Zugang eingerichtet

Solange das so ist, setzt eine Ersatzredaktion ohne Sprachmodell die Zeitung: Sie sortiert die echten Beiträge, verbindet sie mit festen deutschen Textbausteinen und erfindet ebenfalls nichts. Jeder so entstandene Artikel ist als solcher gekennzeichnet. Was unten über die Regeln der Redaktion steht, gilt für den Regelbetrieb mit Sprachmodell.

Zuerst der Redaktionsplan — alle Beiträge auf einmal

Die Redaktion liest nicht einen Beitrag nach dem anderen, sondern den ganzen Stapel in einem Zug. Erst daraus entscheidet sie, welche Artikel es überhaupt gibt und welcher Beitrag in welchen Artikel fließt. Wenn drei Leute unabhängig voneinander dieselbe Geschichte über den Dienstplan erzählen, ergibt das einen Artikel — nicht drei.

Ohne diesen Schritt entsteht eine Aneinanderreihung von Antworten. Das wäre ein ausgedruckter Fragebogen, keine Zeitung.

Dann jeder Artikel einzeln

Jeder Eintrag des Plans wird ein eigener Auftrag: Aufmacher, Bericht, Reportage, Glosse, Kommentar, Porträt oder Chronik — mit genau den Beiträgen, die laut Plan dazugehören, und mit nichts sonst. Kleiner Ausschnitt, klarer Auftrag; das ist der Unterschied zwischen einem Text, der etwas erzählt, und einem, der alles streift.

Warum einzeln und nicht in einem Stück? Weil sich so jeder Artikel für sich neu schreiben lässt. Missrät einer — falscher Ton, ein Thema, das nicht in diese Zeitung gehört —, kostet das genau diesen einen Artikel und nicht die ganze Ausgabe. Ein Artikel, der zweimal scheitert, bekommt einen sichtbaren Platzhalter; die Zeitung wird trotzdem fertig.

Zuletzt die Rubriken, gesammelt

Interview, Horoskop, Statistik, Quiz, Zitate, Kleinanzeigen und Grüße entstehen in einem gemeinsamen Durchgang. Das hält den Ton über alle Rubriken zusammen — und es ist deutlich günstiger als sieben Einzelaufträge, was am Ende Ihr Preis ist.

Was die Redaktion niemals tut

Bei jedem einzelnen Auftrag geht dieselbe Arbeitsanweisung mit — sieben Regeln, die sich nicht mit dem Tonfall ändern und nicht mit dem Anlass. Sie sind der Grund, warum diese Seite überhaupt guten Gewissens verkauft werden kann. Hier stehen sie sinngemäß.

Keine erfundenen Fakten

Keine Orte, keine Jahreszahlen, keine Projekte, keine Abteilungen, keine Familienmitglieder, keine Hobbys, keine Krankheiten, keine Anekdoten. Nichts, was nicht in einem Beitrag oder in Ihren eigenen Projektangaben steht. Im Zweifel gilt die Anweisung: lieber ein kürzerer wahrer Artikel als ein längerer erfundener.

Lücken werden überbrückt, nicht gefüllt

Fehlt für einen guten Satz eine Information, darf die Redaktion sprachlich um sie herumgehen: „Wie oft das vorkam, weiß heute niemand mehr genau.“ Was sie nicht darf, ist das fehlende Detail dazuerfinden. „Im Sommer 2014“ oder „bei der Weihnachtsfeier in München“ sind verboten, solange das nicht wörtlich in einem Beitrag steht.

Niemand wird bloßgestellt

Kein Spott auf Kosten der Person, keine Ironie, die sie klein macht, keine Häme über Fehler. Auch über Dritte — Vorgesetzte, Nachfolge, andere Abteilungen — wird nie negativ geschrieben. Diese Zeitung wird in einem Raum vorgelesen, in dem alle Genannten sitzen.

Keine Klischees

Über Alter, Geschlecht, Herkunft, Aussehen, Körper, Gesundheit, Religion oder Familienstand wird nicht gewitzelt — auch nicht als vermeintlich harmloser Scherz. Der Ruhestand macht niemanden automatisch zum Nostalgiker und die Elternzeit niemanden zur Nebenfigur.

Bei schweren Themen keine Pointe

Berührt ein Beitrag Trauer, Krankheit, eine Kündigung oder einen Konflikt, bleibt die Redaktion sachlich, knapp und warm. Sie spekuliert nicht über Gründe. Und sie lässt ein Thema lieber ganz weg, als es schief zu behandeln.

Keine erfundenen Namen unter Zitaten

Zitate werden so wörtlich wie möglich übernommen; geglättet werden nur Tippfehler, Zeichensetzung und ein verrutschter Satzbau, nie der Sinn. Steht im Beitrag kein Name, heißt es „eine Kollegin“ oder „ein Kollege“. Ein Zitat bekommt nie einen Absender, den es nicht hat.

Im Wortlaut der Arbeitsanweisung

Drei Sätze daraus, unverändert — sie stehen so im System-Prompt, der bei jedem Auftrag mitgeschickt wird:

  • „Du erfindest NIEMALS Fakten über diesen Menschen.“
  • „Im Zweifel: kürzerer, wahrer Artikel statt längerer, erfundener.“
  • „Mach daraus nie eine Pointe, spekuliere nie über Gründe, und lass das Thema lieber ganz weg, als es schief zu behandeln.“

Dazu kommt eine Sperrliste mit vierzehn Wendungen, die in jeder schlechten Abschiedsrede stehen und in dieser Zeitung nicht vorkommen dürfen — „unermüdlicher Einsatz“, „immer ein offenes Ohr“, „Fels in der Brandung“, „eine Lücke, die niemand füllen kann“. Statt der Floskel soll die konkrete Szene stehen, aus der sie stammen könnte.

Was ein Mensch entscheidet

Die Redaktion schreibt. Freigegeben wird von Ihnen — und bis dahin lässt sich jeder Satz ändern. Nichts geht in den Druck, was Sie nicht gelesen haben.

5 Korrekturen inklusive
14 Tage Zeit dafür
unbegrenzt selbst bearbeiten, zählt nie
0 Seiten ohne Ihre Freigabe

Was Sie in der Korrekturschleife tun können

  • Einen Artikel neu schreiben lassen — auf Wunsch mit Zusatzanweisung („kürzer“, „ohne die Sache mit dem Umzug“).
  • Im Klartext sagen, was anders soll. Betrifft der Wunsch die ganze Ausgabe, entscheidet zuerst ein kleiner Zwischenschritt, welche Artikel überhaupt betroffen sind — es werden nie blind alle neu geschrieben.
  • Jeden Text selbst überschreiben. Das ist unbegrenzt möglich und zählt nie gegen die 5 Korrekturen.
  • Schreibweisen richtigstellen — „Der Name schreibt sich Krämer, nicht Kraemer“. Das läuft ohne Sprachmodell als reine Textersetzung über die ganze Ausgabe, in Sekunden, und zieht die Schreibweise auch in den Projektdaten nach.
  • Den Tonfall der ganzen Ausgabe wechseln — herzlich, humorvoll, Boulevard, seriös. Das schreibt alles neu und zählt als eine Korrektur.
  • Erst freigeben, dann drucken. Das finale PDF entsteht mit Ihrer Freigabe; der Druckauftrag geht keine Minute früher hinaus.

Scheitert ein Aufruf unterwegs, bleibt die Ausgabe unverändert stehen und die Korrektur zählt nicht. Dasselbe gilt, wenn eine gesuchte Schreibweise gar nicht vorkommt: keine Änderung, kein Verbrauch. Eine bezahlte Zeitung wird nie halb korrigiert zurückgelassen.

Was mit den Beiträgen und Fotos passiert

Kurz, weil es kurz ist: Die Beiträge gehören zu Ihrem Projekt, sind nur über Ihren Dashboard-Link erreichbar und verschwinden von selbst wieder.

Was Wie lange
Der Sammel-Link nimmt neue Beiträge an 60 Tage ab dem Anlegen
Ein angelegtes Projekt ohne einen einzigen Beitrag wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht
Projekt mit Beiträgen, Fotos und fertiger Zeitung 120 Tage nach der Auslieferung automatisch gelöscht — samt aller Bilder und PDF-Dateien
Früher löschen eine E-Mail mit dem Projektlink genügt

Was die Redaktion zu sehen bekommt

An das Modell gehen die Projektangaben (Name, Rolle, Anlass, Tonfall) und die Beitragstexte mit den Vornamen der Verfasserinnen und Verfasser. Nicht übermittelt werden Fotos, E-Mail-Adressen, Rechnungs- und Zahlungsdaten sowie IP-Adressen. Nach den Bedingungen des Anbieters werden die übermittelten Inhalte nicht zum Training von Modellen verwendet.

Alle Einzelheiten samt Rechtsgrundlagen stehen in der Datenschutzerklärung.

Was diese Seite nicht tut

  • Keine Tracker, keine Analyse-Skripte, keine Werbenetzwerke
  • Keine fremden Schriften und keine Dateien von fremden Servern
  • Kein Konto, kein Passwort — der Zugang ist ein geheimer Link
  • Kein Abo: einmal bezahlt, fertig

Deshalb steht auf dieser Seite auch kein Cookie-Banner. Es gibt nichts einzuwilligen.

Wo die Grenzen sind

Die Redaktion kann nur so gut sein wie die Beiträge. Das ist keine Floskel, sondern die Rechenregel dieses Produkts.

Aus drei Einzeilern — „War super“, „Alles Gute“, „Werde dich vermissen“ — entsteht keine gute Zeitung, sondern eine dünne. Die Redaktion wird daraus keine Anekdote machen, weil sie keine erfinden darf. Sie wird kürzer schreiben, das Fragment als Zitat nehmen und eine Frage in den Raum stellen, statt sie zu beantworten. In der Arbeitsanweisung steht dazu ein Satz, der die Sache trifft: „Eine Zeitung darf auch kurze Meldungen haben — sie darf nur nicht lügen.“

Deshalb sind die fünf Fragen so gebaut, wie sie gebaut sind: Sie fragen nach Szenen, nicht nach Adjektiven. „Erzähl eine typische Situation“ bringt einen Artikel; „beschreib sie in drei Worten“ bringt drei Worte. Bestellen können Sie ab 3 Beiträgen — aber der Unterschied zwischen fünf und fünfzehn Beiträgen ist im fertigen Heft deutlich zu sehen. Die zwei Nachrichten ins Team, die dafür nötig sind, sind die lohnendsten fünf Minuten dieses Projekts.

Und drei Dinge kann diese Redaktion grundsätzlich nicht: Sie war nicht dabei. Sie kennt den Menschen nicht, über den sie schreibt. Und sie merkt einem Beitrag nicht immer an, ob er ironisch gemeint war. Genau dafür gibt es die Korrekturschleife — und dafür lesen Sie die Ausgabe, bevor irgendetwas gedruckt wird.

Und wenn es trotzdem nichts wird

Dann bekommen Sie Ihr Geld zurück. Das ist eine freiwillige Zusage zusätzlich zu Ihren gesetzlichen Rechten, und sie ist der Preis dafür, dass wir vor dem Schreiben kassieren. Wer Vorkasse verlangt, muss das Risiko tragen, nicht der Kunde.

Wenn Sie das überzeugt

Anlegen und Sammeln kostet nichts. Sie können den Sammel-Link herumschicken, die Beiträge Ihres Teams einsammeln, sie im Dashboard lesen — und sich danach immer noch dagegen entscheiden. Erst mit der Bestellung schreibt die Redaktion: 39,90 € für das fertige Druck-PDF, ab 89,90 € gedruckt und gebunden. Wer vorher sehen will, was dabei herauskommt: Drei komplette Musterzeitungen liegen zum Durchblättern bereit.

Noch offene Fragen zum Ablauf beantwortet „So funktioniert’s“. Alles andere direkt an mail@matthiaseger.de — es antwortet der Mensch von weiter oben.